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Kampfsender WDR, die dritte

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Ich hatte gerade wieder eine Begegnung der dritten Art: 16. Juni 2016, 16:30 Uhr, WDR aktuell, WDR 3, Sender Siegen. Ein Thema: Natur. Gast: Holger Sticht vom BUND. Und ein Moderator, immerhin ein fast erwachsener Mann, der gläubig und dauerverzückt grinsend gebannt an seinen Lippen hängt und geflissentlich jedes Wort abnickt. (Jetzt wissen wir, wie es möglich ist, dass im Nahen Osten vernunftbegabte Menschen sich freiwillig zur lebenden Bombe umfrisieren lassen; gerade der WDR sollte sich darüber nicht mehr beschweren).

Sticht selbst natürlich zieht das alte Spiel professionell ab; ganz abgesehen von seinem inhaltlich gewohnt wenig ergiebigen Genuschel und den bekannten Worthülsen, garniert mit schrägen Blicken von unten (Glaubt der mir das jetzt noch?) bleibt eigentlich nur das übliche Mantra: Dass die Welt überhaupt noch existiert, ist allein das Verdienst vom BUND.

Der absolute Hammer aber ist, eigentlich unglaublich, dass ein mit Steuergeldern (üppigst) finanzierter Sender dann Folgendes inszeniert:

Der Moderator fragt, regietreu:

„Was kann ich, was kann der Einzelne tun, um Sie und die Natur zu unterstützen?“

Und dann diese ganz unglaubliche und unglaublicherweise auch noch völlig unkommentierte oder zurechtgerückte Antwort des Herrn Sticht:

„Zunächst einmal, indem man eine politische Partei wählt, die diese Artenvielfalt programmatisch ausdrücklich zum Ziel hat.“

Wer denn da wohl gemeint ist?

Ich meine, wenn eine Partei wie die Grünen es mittlerweile fertig bringt, ganz offen in einem von allen (also auch den lächerlichen anderen 90 %, die mit ihnen und ihrem verquasten Programm absolut nichts am Hut haben) Steuerzahlern zwangsfinanzierten öffentlichen Sender knallharte Wahlpropaganda zu machen, sind wir von Göbbel´schen Methoden wahrhaftig eingeholt. Und es gibt, wette ich, auch von allen anderen Parteien nichts dazu zu bemerken. CDU? FDP? Das werden die wahrscheinlich verschnarchen, wie üblich. Wenn ich Laschet hieße, hätte der WDR spätestens 60 Minuten danach eine deutliche Korrektur zu bringen, und personelle Konsequenzen ganz oben wären die zwangsläufige Folge. Aber das wird wohl weiter auf sich warten lassen.

Eigentlich kann man es gar nicht fassen …..

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Kirchveischede, 16. Juni 2016

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Manfred Nolting

Ein Jagdmensch

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